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Aktuelles / Veranstaltungen
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ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) was ist das?
18. Nov. 2008 im Seniorenzentrum Wiesengrund, Winterthur
Die Veranstaltung über ALS wurde von über 60 Personen besucht. Neben
Betroffenen, Angehörigen waren auch viele Fachleute da. Im Januar wird im
Winterthurer Landboten ein ganzseitiger Artikel zum Thema ALS erscheinen.
>>> www.als-vereinigung.ch

Weiterbildungen
Wir arbeiten aktiv mit dem ZAG (Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen) in Winterthur zusammen.
Es werden sowohl Palliative Care Level A Weiterbildungen für Pflegende als auch für ÄrztInnen angeboten.
>>> http://www.zag.zh.ch/d/weiterbildungen_palliative.asp

Weihnachtsbrief
Liebe Mitglieder
Vereinstätigkeit
Der Verein hat viel Zeit und Energie verwendet, das Mobile
Palliative Care Team (MPCT) zu tragen (s. unten). Daneben
haben wir aber auch Fallbesprechungen und Veranstaltungen
organisiert und uns am Welt- Palliative Care- Tag (WPCT)
beteiligt. Auch entwickeln wir uns nach und nach zur
Anlaufstelle für Palliative Care Fragen in der Region Winterthur.
Ziele für das Jahr 2009 sind: Die Teilnahme am WPCT, das
Organisieren von Veranstaltungen und Fallbesprechungen, die
Zusammenführung der Vereine in Winterthur und dem
Weinland, die bessere Vernetzung mit anderen Fachleuten und
den Freiwilligen in der Region, die Sensibilisierung der
Bevölkerung, aber auch der im Gesundheitswesen Tätigen für
Menschen in palliativen Situationen, sowie die Konsolidierung
des MPCT’s.
Homepage
Wir haben seit kurzem eine eigene Homepage. Schauen Sie
mal rein. Für Hinweise und Anregungen sind wir dankbar.
www.palliativecare-winterthur.ch
MPCT
Wir sind nun seit eineinhalb Jahren daran, ein ambitiöses
Palliative Care Projekt hier in der Spitalregion Winterthur
aufzubauen und zu etablieren. Es wird am Schluss mit den
Betriebskonzept-Empfehlungen in den ganzen Kanton und
darüber hinaus ausstrahlen.
Wir kämpfen mit vielen Hindernissen und Problemen und
kommen doch Tag für Tag einen kleinen Schritt weiter.
Verschiedene Aussagen von Spitexkolleginnen und eigene
Erfahrungen mit den MPCT- KollegInnen zeugen davon.
Am nationalen Palliative Care Kongress in Biel wurden
verschiedene Projekte vorgestellt. Dabei wurde mir klar, dass
wir, bei aller Bescheidenheit, jetzt schon sagen können,
hervorragende und wegweisende Arbeit zu leisten.
Diese Arbeit ist erst im Kleinen sichtbar. Es sind Situationen bei
Sterbenden, in denen das MPCT direkt, oder auch indirekt
(indirekt heisst, ich getraue mich eher jemanden in einer
hochkomplexen palliativen Pflegesituation nach Hause zu
übernehmen, wenn ich weiss, dass ich das MPCT im Rücken
habe) Schönes bewirkt. Zum Beispiel für Patienten und Familien,
welche die letzten Tage und Wochen gemeinsam zu Hause
verbringen, Abschied in vertrauter Umgebung leben und
würdevoll, d.h. selbstbestimmt sterben können. In knapp der
Hälfte der ca. 50 von uns begleiteten Fälle, haben wir das
ermöglicht.
Als freiberuflicher Pflegefachmann habe ich selber das MPCT
nun schon mehrfach beigezogen und dabei erlebt, dass selbst
dann, wenn ich mir selber die Begleitung zugetraut hätte, der
Beizug der MPCT- KollegInnen für die Angehörigen und die
Patienten Sicherheit und Vertrauen brachte. Sicherheit und
Vertrauen sind Voraussetzungen, den Weg zu Hause
gemeinsam gehen zu können. Und dass wir es schaffen, für fast
jede Patientin, resp. jeden Patienten die selbe MPCTPflegende,
im Sinne eines Case- Managements einzusetzen,
macht die Sache noch besser.
Angesichts dieser kleinen, in dieser so hektischen Welt fast
unsichtbaren Tatsachen, angesichts der grossen globalen
Probleme, welche wir, um zu überleben oft verdrängen
müssen, scheinen mir unsere Projektprobleme dann wieder
winzig, ja fast nichtig. Selber muss ich mir dies immer wieder
demütig in Erinnerung rufen.
Ich habe kürzlich den untenstehenden Text bekommen. Ich
möchte ihn Ihnen zusammen mit obigen Gedanken mit in die
Feiertage geben. Ich verzichte auf die üblichen
weihnachtlichen Floskeln. Angesichts der existentiellen Sorge
und Nöte, welche viele von unseren Patientinnen und
Patienten haben, und welche einen Grossteil der Menschheit,
oder sagen wir es in den Worten des Textes, mehr als das halbe
Dorf plagen, verkommen sie zu Platitüden.
Indes möchte ich ALLEN danken, welche sich für die Sache von
unheilbar Kranken und Sterbenden tagtäglich einsetzen.
Weihnachten 2008 Christoph Schürch, Co- Präsident
>>> Download Weihnachtsbrief als PDF

Achtung!
Der Vereinsvorstand ist an der Jahresplanung 2009.
Er nimmt Anregung für Veranstaltungsideen gerne entgegen
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